Willkommen auf den Seiten des Kommunalen Jobcenters Vorpommern-Rügen

Start des Kommunalen Jobcenters Vorpommern-Rügen 

Das Jobcenter Nordvorpommern wechselte mit dem 1. Januar 2012 in die alleinige Verantwortung des Landkreises Vorpommern-Rügen. Aus dem Jobcenter Nordvorpommern wird das Kommunale Jobcenter Nordvorpommern – kurz KJC NVP. Alle Entscheidungen werden künftig durch den Landkreis Vorpommern-Rügen getroffen.

Wir werden Bewährtes fortführen. Wir haben aber in den vergangenen Jahren Erfahrungen gewonnen, Verbesserungspotenziale erkannt und viele Ideen gesammelt, die wir in unsere Arbeit einfließen lassen werden.

Als KJC NVP wollen wir deshalb künftig gemeinsam mit dem Landkreis Vorpommern-Rügen ganzheitliche Strategien umsetzen, um Ihnen und Ihren Familien noch besser helfen zu können, unabhängig von Leistungen der Grundsicherung zu leben.

Den Arbeitgebern und Unternehmern in der Region wollen wir ein leistungsstarker, kompetenter und verlässlicher Partner bei der Gewinnung von Mitarbeitern werden.

Mit den Trägern und Partnern werden wir auch künftig eng zusammen arbeiten und gern auch neue Projekte entwickeln. Wir organisieren alles, um einen schnellen und reibungslosen Übergang zu ermöglichen und den Interessen unserer leistungsberechtigten Bürger und deren Angehörigen sowie den Interessen der Unternehmen und Kooperationspartner zu dienen.

Über die Navigationsleiste links erhalten Sie erste Informationen zu unseren Standorten, wie Sie uns erreichen können und welchen Service wir Ihnen bieten.

Nachrichten aus dem KJC lesen Sie bitte hier. 

 

Kreistag Vorpommern-Rügen entscheidet sich für die die alleinige Aufgabenwahrnehmung nach dem SGB II im gesamten Kreisgebiet

Der Kreistag des Landkreises Vorpommern-Rügen hat in seiner Sitzung am 19. Dezember 2011 über die künftige Aufgabenwahrnehmung nach dem SGB II im gesamten neuen Landkreis entschieden.

Mit 34 Ja-Stimmen bei 21 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen hat sich der Kreistag dafür ausgesprochen, beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Antrag auf Erweiterung der Zulassung als Kommunaler Träger auf Grund kommunaler Neugliederung zu stellen (sog. Option).

Der ehemalige Landkreis Nordvorpommern hatte bereits am 20. Dezember 2010 beschlossen, den Antrag auf Zulassung als kommunaler Träger zu stellen und hat dafür ein umfassendes Konzept vorgelegt, um seine Eignung nachzuweisen. Dieses Konzept wurde auf Landesebene als sehr positiv bewertet und deshalb wurde der Landkreis dem BMAS zur Zulassung vorgeschlagen.

Am 14. April 2011 wurde der Landkreis Nordvorpommern mit Wirkung vom 1. Januar 2012 als kommunaler Träger zugelassen. Die Zulassung galt aber nur für das Gebiet des Landkreises Nordvorpommern.

Bereits in seiner Antrittsrede vor dem neu gewählten Kreistag des Landkreises Vorpommern-Rügen am 10. Oktober 2011 informierte Landrat Ralf Drescher, dass sich der Kreistag sehr bald mit dem Thema Option befassen müsse, da das Land M-V mit dem Landesausführungsgesetz auf eine Entscheidung dränge.

Mit dem Beschluss für die Option im gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen werden nun auch die Jobcenter Stralsund und Rügen ab dem 1. Januar 2013 in alleinige kommunale Verantwortung übernommen.

Mehr Informationen zum Thema aus dem Kreistag (TOP 15) erhalten Sie hier.

 

Die Vorteile des Kommunalen Jobcenters

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Vorpommern-Rügen,

anhand einer Gegenüberstellung möchte ich Ihnen erläutern, warum der ehemalige Landkreis Nordvorpommern bei Land und Bund den Antrag auf Zulassung als Optionskommune gestellt hat.

Wir haben (auf der Grundlage unseres vom Land mit sehr gut bewerteten Konzeptes) die Genehmigung erhalten, im Gebiet des ehemaligen Landkreises Nordvorpommern ab dem 1. Januar 2012 langzeitarbeitslose Bürgerinnen und Bürger in kommunaler Eigenregie auf den Arbeitsmarkt zu vermitteln und ihre Familien zu betreuen. Ab dem 1. Januar 2013 soll dieses nun im gesamten Landkreis Vorpommern Rügen gelten.

Ralf Drescher
Landrat


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Betreuung langzeitarbeitsloser Einwohner in Eigenregie

Der ehemalige Landkreis Nordvorpommern hatte mit Zweidrittelmehrheit beschlossen, die Betreuung der langzeitarbeitslosen Einwohner in einem Kommunalen Jobcenter in Eigenregie zu übernehmen. Bislang geschieht dies noch in gemeinsamen Einrichtungen von Landkreis und der Bundesagentur für Arbeit.

„Wir wollen das Beste für unsere hilfebedürftigen Bürger und ihre Familien vor Ort erreichen.“, betont Landrat Ralf Drescher. „Nordvorpommern hat mit seinem sehr guten Konzept Landes- und den Bundregierung überzeugt und so die Zulassung erhalten, ab Januar 2012 ein Jobcenter in Eigenregie zu führen.“ „Die Vorbereitungen für das Kommunale Jobcenter im Gebiet des ehemaligen Landkreises Nordvorpommern sind auf einem sehr guten Stand und mit der Bundesagentur für Arbeit haben wir dabei bislang sehr kooperativ zusammengearbeitet. “, so der Landrat.

„Die effektivste, aktive Gestaltung einer ganzheitlichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik unter Einbeziehung aller Kompetenzen des Landkreises“ ist die kurz formulierte Zielstellung dieses Kommunalen Jobcenters. Dahinter verbirgt sich, dass bei der Betreuung alle Bereiche wie Jugend, Schulen, Soziales, Gesundheit oder auch Wirtschaftsförderung eng zusammenarbeiten und vor allem auch der Landkreis mit seinem Kreistag, den Gremien und der Verwaltung eigene Prioritäten bei Arbeitsvermittlung, Qualifizierung und ganzheitliche Betreuung der Familien setzen können. Die Gegebenheiten vor Ort können damit besser berücksichtigt werden.

Nun steht der Landkreis Vorpommern-Rügen vor der Entscheidung, im gesamten Kreisgebiet die Betreuung der von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Bürger in Eigenregie zu übernehmen.

Sowohl der Ausschuss für Kreisentwicklung, Wirtschaft und Tourismus als auch der Finanzausschuss sowie der Ausschuss für Soziales und Gesundheit des Kreistages haben hierüber bereits beraten und sich ohne Gegenstimme dafür ausgesprochen.

Der Kreistag wird am 19. Dezember 2011 hierüber entscheiden. 

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